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Vom 18. Dezember 2025

In dieser Folge von INTERKRIM – Kriminologie im Gespräch widmen wir uns einem hochsensiblen und zugleich gesellschaftlich hochrelevanten Thema: dem Einsatz sogenannter K.-o.-Mittel bei der Begehung von Straftaten. Der heimliche Einsatz dieser Substanzen wirft komplexe Fragen auf – medizinisch, rechtsmedizinisch, strafrechtlich und viktimologisch.

Zu Gast ist Dr. Anne Szewczyk, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Toxikologie der Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Sie forscht seit vielen Jahren zu K.-o.-Mitteln und war bereits im Rahmen ihrer Promotion intensiv mit deren Analytik befasst. Gemeinsam ordnen wir ein, welche Substanzen tatsächlich verwendet werden, wie ihre Wirkung einzuordnen ist, warum der Nachweis oft schwierig bleibt – und weshalb die Dunkelziffer besonders hoch ist.

Shownotes:

Andresen-Streichert, H., Stach, P., Szewczyk, A.: Nachweis und Wirkung von K.-o.-Mitteln: Ist nach zwölf Stunden nichts mehr zu finden? DOI: https://doi.org/10.47184/td.2024.03.10

Szewczyk, Anne: Entwicklung einer umfangreichen Analysenmethode zur Untersuchung von Urinproben zum Nachweis einer K.-o.-Tropfen-Beibringung | ediss.sub.hamburg, Abruf 17.12.2025

Wissenschaftlerprofil Dr. rer. nat. Anne Szewczyk: UKE – Wissenschaftlerprofil – Anne Szewczyk

Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Strafgesetzbuches – Stärkung des strafrechtlichen Schutzes vor sogenannten K.-o.-Tropfen, Microsoft Word – Anlage_1_RefE_K.-o.-Tropfen.docx, Abruf 17.12.2025

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