Folge Alle Folgen

Vom 12. März 2026

Die Literatur der sogenannten Neuen Rechten wirkt auf den ersten Blick intellektuell, strategisch und weniger offen radikal als klassische rechtsextreme Milieus. Doch genau darin liegt ihre besondere Wirkungskraft.

In dieser Folge von INTERKRIM – Kriminologie im Gespräch spricht Bärbel Bongartz mit der Literaturwissenschaftlerin Isabelle Holz darüber, welche Rolle Literatur, Narrative und fiktionale Erzählungen für Radikalisierungsprozesse spielen können. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie politische Ideologien über Texte, Geschichten und gemeinsame Kommunikationsräume verbreitet werden – und warum dieser Bereich in der Radikalisierungsforschung bislang noch wenig Beachtung findet.

Isabelle Holz ist Literaturwissenschaftlerin. Sie war Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Internationale Literaturen und Mitwirkende des internationalen Kooperationsprojekts „Wertewelten“ und Mitarbeiterin im Studienprojekt „Krisenfrüherkennung durch Literaturauswertung. Heute ist Isabell Holz wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsverbund MOTRA zur Extremismusforschung und Vorsitzende des Netzwerks Terrorismusforschung. Isabell Holz promoviert zur Stammheim-Bibliothek der RAF.

Isabelle Holz ist zusammen mit Stephan Humer Herausgeberin des Sammelbandes „Extremistinnen und Terroristinnen – Rollen, Funktion und Bedeutung von Frauen in Extremismus und Terrorismus“ (De Gruyter/Brill), der im Sommer 2026 erscheinen wird.

• LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/isabelle-holz-873113239/

• Seite zum NTF-Vorstand: https://ntfev.org/vorstand/

Hinweis zum Sammelband

Kontakt