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Vom 26. März 2026

In dieser Folge von INTERKRIM – Kriminologie im Gespräch spricht Bärbel Bongartz mit dem Kriminologen Prof. Dr. Joachim Häfele darüber, was Kriminalitätsfurcht eigentlich ist, wie sie gemessen wird und warum sie gesellschaftlich und politisch so relevant ist. Dabei wird deutlich: Angst vor Kriminalität entsteht nicht nur aus realen Risiken, sondern häufig aus komplexen sozialen, ökonomischen und medialen Einflüssen.

Eine Folge über Wahrnehmung und Wirklichkeit, über Unsicherheit in einer komplexen Welt – und darüber, welche Rolle Kriminalitätsfurcht für gesellschaftliche Debatten und politische Entscheidungen spielt.

Dr. Joachim Häfele, Professor für Kriminalwissenschaften mit dem Schwerpunkt Kriminologie an der PA Niedersachsen.

Joachim Häfele: Die Stadt, das Fremde und die Furcht vor Kriminalität. Springer 2013

Joachim Häfele, Fritz Sack Volker Eick, Hergen Hillen: Sicherheit und Kriminalprävention in urbanen Räumen, Aktuelle Tendenzen und Entwicklungen, Springer VS 2017

Groß, E., Kemme, S., Häfele, J., Bendler J. (2024). Zur Struktur des Zusammenhangs von Kriminalitätsfurcht, Punitivität und Fremdheitsfeindlichkeit. In: Wagner, D., J. L. Führer & F. Asbrock (Hrsg.). Von Kriminalitätsfurcht zu Feindseligkeit. Dynamiken der Kriminalitätswahrnehmung im politischen Kontext; 1. Aufl. Baden-Baden: Nomos. 103 – 132 https://doi.org/10.5771/9783748948445-103

Groß, E., Hirtenlehner, H., Häfele, J., Kanis, S. (2023). Autoritärer Nationalradikalismus, Xenophobie und kriminalitätsbezogene (Un)Sicherheitsgefühle. Eine Mehrebenenanalyse. Soziale Probleme, 34. Jg. I Heft 2 2023, S.351 – 378.
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